Private Public Partnership-eine Lösung fürs UKGM?

Public Private Partnership (PPP) -eine Lösung fürs UKGM?


Im Rahmen der Podiumsdiskussion in der Elisabethkirche am 20.08. brachte Herr Prof. Rothmund das sogenannte "Public Private Partnership" als alternatives Betreibermodell für das UKGM ins Gespräch. Neben dem Genossenschaftmodell, das der Marburger CDU Partei- und Fraktionsvorsitzender Philipp Stompfe ins Gespräch gebracht hat, liegt nun neben der Rückführung in den Besitz des Landes Hessen die dritte Alternative zur Privatisierung vor. Zunächst ist es erfreulich, dass sich angesichts der angeblich angespannten Finanzlage und wachsender Kritik von PatientInnen, BürgerInnen, MitarbeiterInnen und UniversitätsvertreterInnenam jetzigen Betreiber Rhön AG verschiedene Lösungswege abzeichnen. Doch es stellt sich die berechtigte Frage, was sich hinter dem Begriff PPP verbirgt und wie die bisherigen Erfahrungen mit diesem Modell sind. Wikipedia liefert folgende Definition: Als Public Private Partnership (PPP), auch Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP), wird die Mobilisierung privaten Kapitals und Fachwissens zur Erfüllung staatlicher Aufgaben bezeichnet. Im weiteren Sinn steht der Begriff auch für andere Arten des kooperativen Zusammenwirkens von Hoheitsträgern mit privaten Wirtschaftssubjekten. PPP geht in vielen Fällen mit einer teilweisen Privatisierung von öffentlichen Aufgaben einher. Die Organisation "Gemeingut in Bürgerhand" zieht allerdings eine vernichtende Bilanz nach 12 Jahren PPP. Je nach privatem Kapitalgeber wird sich demnach an der derzeitigen Situation wenig ändern, außer das das Land stärker haftet als bisher. Lesen Sie den Bericht. Mehr...