In Übereinstimmung mit den Kliniksdirektoren von Gießen und Marburg, den Leitungen der Universitäten, dem Marburger Oberbürgermeister und dem Stadtparlament sowie der Landtagsfraktion der SPD betont NotRuf113, dass die Privatisierung der Uniklinika gescheitert ist. Die geplante Übernahme der Rhön- AG durch Fresenius ändert an der beklagenswerten Situation nichts. Krankenversorgung, Forschung und Lehre werden nach wie vor für kommerzielle Interessen missbraucht. Der börsennotierte Konzern Fresenius wird die Übernahme durch einen Kredit und eine Anleihe finanzieren. Bereits im zweiten vollem Jahr soll sich die Transaktion positiv auf den Gewinn pro Aktie auswirken. Klar ist, dass die Refinanzierung von den Mitarbeitern erwirtschaftet werden muss. Die Mittel werden nicht für die Patientenbetreuung zur Verfügung stehen. Zahlen werden wir alle durch unsere Steuern und Versicherungsbeiträge. Wir fordern daher weiterhin die Rücknahme des Uniklinikums durch das Land.