2013 – 2015

Rhön Klinikum Fresenius – Auf dem Weg zum Super-Konzern

Rhön Klinikum Fresenius – Auf dem Weg zum Super-Konzern Jetzt haben Eugen Münch und Ulf Schneider ihr Ziel doch noch erreicht. Die beiden Manager formen Europas größten privaten Krankenhausbetreiber namens Helios mit 117 Hospitälern. Zugleich soll das den Durchbruch für ein neues Geschäftsmodell bringen.

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Pfleger: Stationsbetrieb ist gefährdet

Pfleger: Stationsbetrieb ist gefährdet Die Mitarbeiter der neurochirurgischen Intensivstation (IMC 1) klagen über zu viele Überstunden und zu wenig Ruhezeiten, über schwierige Situationen bei der Überwachung von schwer kranken Patienten und über zu wenig Personal. Sie beurteilen das bisherige Personalmanagement mit „mangelhaft“, und sie sehen eine drohende negative Leistungsentwicklung und „daraus entstehendes Gefahrenpotenzial für unsere Patienten“.

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Gutmütigkeit ausgenutzt

Gutmütigkeit ausgenutzt Die für die Gebäudereinigung der privaten Krankenhauskette Rhön Klinikum zuständige Firma soll Mindestlohnbestimmungen umgangen und Sozialbeiträge hinterzogen haben. Eine ehemalige Mitarbeiterin des Reinigungsteams berichtet über den Zeitdruck bei der Arbeit.

Beutete Rhön Putzfrauen aus?

Beutete Rhön Putzfrauen aus? Ein ehemaliger Manager der Rhön-Klinikum AG ist angeklagt, den Mindestlohn für Putzkräfte unterlaufen zu haben. Angeblich gab es eine systematische Ausbeutung bei den Tochterfirmen des Klinikkonzerns.

Klinikum: Rhön und Land setzen Vereinbarung nicht um

Klinikum: Rhön und Land setzen Vereinbarung nicht um Die Vereinbarung zum Universitätsklinikum Gießen und Marburg, die das Land, die beiden Hochschulen, der Rhön-Konzern und das UKGM Ende Januar ausgehandelt haben, ist in zentralen Punkten nicht umgesetzt worden. Die »Partner« haben sie bis heute, zehn Monaten später, nicht einmal unterschrieben. Selbst gesetzte Fristen sind kommentarlos verstrichen.

Privatisierung von Kliniken: Auf Kosten der Patienten

Privatisierung von Kliniken: Auf Kosten der PatientenSie sollte zu einer wegweisenden Krankenhausversorgung führen. Doch die Privatisierung der Uni-Kliniken Gießen und Marburg droht, im Desaster zu enden. Auch in kleineren Privatkliniken zeichnen sich gefährliche Trends ab – zu Lasten der Patienten.

Rhön will Geld vom Land

Rhön will Geld vom LandDer Rhön-Konzern verhandelt mit dem Land Hessen über Zuschüsse für die privatisierte Uniklinik Gießen-Marburg. Ministerin Eva Kühne-Hörmann (FDP) gerät wegen der Partikeltherapie in Marburg unter Druck. Rhön hätte diese dort 2012 in Betrieb nehmen müssen.

Rhön-Uniklinik baut weitere Stellen ab

Rhön-Uniklinik baut weitere Stellen abUngeachtet der Proteste und eines Moratoriums der hessischen Landesregierung setzt der Rhön-Konzern seinen Stellenabbau an der Uniklinik Gießen-Marburg fort. Dies geht aus einer Mitteilung der Gewerkschaft Verdi und der Betriebsräte hervor. Demnach sank die Zahl der Vollzeitkräfte in den vergangenen zwölf Monaten um 220. Mit den Rhön-Managern einigte sich das Land auf ein „Stellenmoratorium“ für den Zeitraum vom 1. Januar 2013 bis einschließlich 31. Dezember 2014.

UKGM: Spies spricht von „Wortbruch“

UKGM: Spies spricht von „Wortbruch“Im Januar haben Landesregierung und Rhön-AG in einer gemeinsamen Absichtserklärung festgelegt, wie es am UKGM weitergehen soll. Umgesetzt ist vier Monate später davon nichts.

Neue Chance für Strahlenkanone

Neue Chance für StrahlenkanoneEine Zusammenarbeit mit der Uni Heidelberg soll jetzt die Anlage zur Strahlentherapie an der Uniklinik Gießen-Marburg zum Laufen bringen. Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann stellte eine Entscheidung bis Juli in Aussicht.

Monopoly-Spiele mit der Gesundheit der Bevölkerung

Monopoly-Spiele mit der Gesundheit der BevölkerungDie Gesundheitsreformen der vergangenen Jahre haben nicht in jedem Fall zu einer besseren Versorgung der Patienten beigetragen. (…) Patienten und Ärzte werden zu Teilen einer möglichst profitablen Wertschöpfungskette.

Die verlorene Kunst der Chirurgie

Die verlorene Kunst der Chirurgie – Kolumne von Dr. Bernd Hontschik Explodierende Gesundheitskosten? Keineswegs. Doch die Orientierung an Bilanzen führt zur Zerstörung einer menschlich orientierten Medizin durch ökonomische Habgier.

Umstrukturierung: UKGM-Betriebsrat leicht optimistisch

Umstrukturierung: UKGM-Betriebsrat leicht optimistischWenige Wochen nach der Vorstellung der Vereinbarung zwischen der Rhön-Klinikum AG und dem Land über die Zukunft des Universitätsklinikums Gießen und Marburg (UKGM), wird hinter den Kulissen des drittgrößten deutschen Krankenhauses heftig an deren Umsetzung gewerkelt. Am 12. März will der Betriebsrat am Standort Gießen die Beschäftigten über den Stand informieren. 

Neue Konflikte um ehemalige Klinikums-Mitarbeiter

Neue Konflikte um ehemalige Klinikums-Mitarbeiter Mitarbeiter des Universitätsklinikums Gießen und Marburg, die ihr Rückkehrrecht in den Landesdienst wahrgenommen haben, müssen mit einer Stellenzuweisung in ganz Hessen und im äußersten Fall auch mit einer betriebsbedingten Kündigung rechnen. Trotz der Vereinbarung, die das Land, seine beiden Universitäten, der Rhön-Konzern und das Klinikum (UKGM) Ende Januar geschlossen haben. 

Profitgier im Gesundheitswesen.

Profitgier im Gesundheitswesen. Falsche Manager in den Kliniken Es war eine politische Entscheidung, dass Krankenhäuser wie Wurstfabriken von Managern geführt werden. Und ein großer Fehler. Immer häufiger bekommen Patienten Behandlungen empfohlen, die nicht ihnen, sondern den materiellen Interessen von Ärzten und von Kliniken dienen.

Hessen verzichtet auf Millionen

Hessen verzichtet auf Millionen Ministerpräsident Volker Bouffier einigt sich mit dem Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum im Streit um das privatisierte Universitätsklinikum Gießen-Marburg. Rhön muss keine fälligen Strafen zahlen. Und bekommt als Strukturausgleich und Förderung noch extra Geld dazu. Das Land Hessen hat in der Millionen-Auseinandersetzung mit dem Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum eingelenkt.

Uniklinikum soll auf neuer Grundlage arbeiten

30.01.13 Gießener Allgemeine Uniklinikum soll auf neuer Grundlage arbeiten Die Landesregierung und die Rhön-Klinikum AG haben eine weitreichende Vereinbarung zum Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) getroffen. Sie präzisiert die Rechte und Pflichten beider Seiten und regelt sie teilweise neu. So wird das UKGM künftig wieder Landesgeld für Investitionen erhalten – darauf hatte Rhön beim Kauf des Hauses vor sieben Jahren ausdrücklich verzichtet.

Rhön-Kliniken: Alles gut?

Rhön-Kliniken: Alles gut? Immer nur Ärger mit der Uniklinik in Mittelhessen – das belastete Schwarz-Gelb vor der Landtagswahl. Ein neuer Vertrag soll Geburtsfehler der Privatisierung korrigieren. 

Privatisierung ist durch

Privatisierung ist durch Das Land Hessen und die Rhön AG haben sich in der Frage der Standortsicherung des Universitätsklinikums Gießen-Marburg geeinigt. Die umstrittene Privatisierung ist durch. Der betreiber Rhön-Konzern erhält Aufschub bis Ende des Jahres, um die neuartige Partikeltherapie gegen Krebs zum Laufen zu bringen, muss wegen verzögerter Inbetriebnahme aber vier Millionen Euro Vertragsstrafe zahlen.

Rhön-Klinikum AG erhält Goldene Nase

24.01.13 Gießener Anzeiger Rhön-Klinikum AG erhält „Goldene Nase“ DGB und Aktionsbündnis verleihen wenig schmeichelhafte Auszeichnung – Gerhard Merz (SPD) in der Jury. Einreichungen für die Auszeichnung habe es verschiedene gegeben, darunter eine ganze Reihe von Leiharbeitsfirmen. Letztlich habe sich dann die Rhön-Klinikum AG ganz klar durchgesetzt und sei ein würdiger Gewinner der „Goldenen Nase“.

Letzte Runde im Streit um Krebstherapie

24.01.13 Frankfurter Rundschau Letzte Runde im Streit um Krebstherapie Der Streit um die Krebstherapie an der Uniklinik Gießen-Marburg soll bald ein Ende haben. Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) kündigt eine Entscheidung zur Inbetriebnahme des Partikelzentrums für die kommenden Tage an. 

Klinikums-Haupteingang: Treppe gesperrt

Klinikums-Haupteingang: Treppe gesperrt Gesperrt ist seit einigen Tagen die Treppe am Haupteingang des neuen Universitätsklinikums. Der Schnee wird nicht geräumt, Kette und Verbotsschild sollen verhindern, dass der Aufgang genutzt wird. Und das wird bis auf Weiteres so bleiben. Tatsächlich ist die Sperrung die Folge eines bis heute nicht behobenen Baufehlers. 

Funkstille bei Mediation zum Uniklinikum

17.01.13 Gießener Allgemeine Funkstille bei Mediation zum Uniklinikum Im März letzten Jahres hatte die Landesregierung zwei ehemalige Politiker als Mediatoren am Universitätsklinikum Gießen und Marburg eingesetzt. Seit dem Frühsommer hat man von dem Vorhaben so gut wie nichts mehr gehört.

Universitätsklinikum Giessen/Marburg: Abschreckendes Beispiel

Universitätsklinikum Giessen/Marburg: Abschreckendes Beispiel Die relevanten Institutionen der deutschen Hochschulmedizin haben ein für die Rhön-Klinikum AG verheerendes Urteil gefällt: Die Erfahrungen am Klinikum Gießen/Marburg hätten gezeigt, dass die von dem privaten Unternehmen geforderten Renditeerwartungen mit den Aufgabenfeldern eines Universitätsklinikums nicht in Einklang zu bringen seien. 

Wulff-Regierung verkaufte Kliniken unter Wert

10.01.13 Spiegel online Wulff-Regierung verkaufte Kliniken unter Wert Der Landesrechnungshof kritisiert Berichten zufolge die Regierung in Hannover: Sie habe psychiatrische Krankenhäuser 2007 „unter Wert“ verkauft. Durch die Privatisierung seien dem Land zudem noch Mehrkosten entstanden. Die Qualität der psychiatrischen Versorgung in den Krankenhäusern sei nur „unzureichend abgesichert“ worden.

Schwierige Rückkehr

09.01.13 Frankfurter Rundschau Schwierige Rückkehr 367 Beschäftigte der Uniklinik Gießen und Marburg wollen wieder in den Landesdienst zurückkehren. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts war von bundesweiter Bedeutung: Bei der Privatisierung Anfang 2006 hat Hessen Grundrechte der Arbeitnehmer verletzt, befand Karlsruhe vor zwei Jahren. Doch wer glaubte, dass die Landesregierung nach diesem groben Fehler die gesamte Belegschaft unbürokratisch zurückkehren ließ, der liegt falsch.