Die Landesregierung hat sich mit der Rhön AG darauf geeinigt, dass das UKGM jährlich mit fast 15 Millionen € vom Land Hessen gefördert mit, weil das UKGM Forschung und Lehre unterstützt. Die Berechnung dieses Betrages ist nicht unumstritten: Kritiker sind der Meinung, dass die Rhön AG im Gegenteil von Mitteln, die eigentlich für Forschung und Lehre bereitgestellt waren, in der Patienteversorgung profitiere. Das UKGM verpflichtet sich im Gegenzug zu Investitionen, die allerdings bereits im Kaufvertrag von 2006 zugesagt wurden. Kritisiert wird von der Oppsoition im hessischen Landtag darüberhinaus, dass das Land weiterhin auf ein stärkeres Mitwirkungs- und Kontrollrecht verzichtet, wie es ursprünglich vereinbart war. Lesen Sie hierzu die Berichterstattung der OP…

Die Stadtallendorfer Landtagsabgeordnete Handan Özgüven (SPD), erklärt in einer aktuellen Pressemitteilung weiter: „Seit fast 7 Jahren wartet Marburg auf den Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Spätestens am 31. Dezember 2010 hätte diese laut Vereinbarung zwischen der Landesregierung und der Rhönklinikum AG saniert bzw. errichtet sein müssen,“ (…) „Die vertraglich festgesetzte Frist ist seit fast sieben Jahren abgelaufen, ohne dass der Klinikbetreiberin eine Vertragsstrafe auferlegt oder sonstige Konsequenzen aus der Vertragspflichtverletzung gezogen worden wären.“. (…) „Zwar ist der Neubau Gegenstand des sog. neuerlichen Zukunftskonzepts zwischen Klinikum und Landesregierung, aber es ist weder geklärt, ob der Standort auf den Lahnbergen oder am Ortenberg errichtet werden soll, noch konnte die Landesregierung Auskunft darüber erteilen, wann nunmehr mit Baubeginn und Bauende zu rechnen ist.“ (…) „Die Landesregierung muss endlich das Heft des Handelns in die Hand nehmen und darf sich nicht weiter durch die Klinikbetreiberin an der Nase herumführen lassen“ (…) „Die Kinder- und Jugendpsychiatrie muss gebaut werden und zwar ohne weitere Verzögerung“.